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Was kostet eine Webseite für einen kleinen Betrieb?

Von Suheyl Ünüvar16. September 20265 Minuten Lesezeit
Eine Hand tippt auf einem Tischrechner, daneben liegen technische Zeichnungen und ein Notizblock.

Inhalt

  1. Die drei Preismodelle
  2. Die Posten, die in keinem Angebot stehen
  3. Rechnen Sie in Jahren
  4. Was eine Seite für einen lokalen Betrieb können muss
  5. Was wir nehmen

Kostenlose Vorschau

Wir bauen Ihre Seite aus Ihrem Google-Profil und zeigen sie Ihnen, bevor Sie etwas zahlen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Der Angebotspreis ist selten der Gesamtpreis. Domain, Hosting, SSL, Wartung und spätere Änderungen stehen oft in getrennten Positionen oder in gar keiner.
  • Ein Baukasten für 25 € im Monat kostet über fünf Jahre 1.500 € und gehört Ihnen am Ende trotzdem nicht.
  • Für einen lokalen Betrieb entscheidet nicht der Umfang der Seite, sondern ob Telefonnummer, Adresse, Öffnungszeiten und Fotos in drei Sekunden zu finden sind.
  • Fragen Sie vor jedem Angebot zwei Dinge: Was kostet es in fünf Jahren, und wem gehört die Domain?
Inhalt
  1. Die drei Preismodelle
  2. Die Posten, die in keinem Angebot stehen
  3. Rechnen Sie in Jahren
  4. Was eine Seite für einen lokalen Betrieb können muss
  5. Was wir nehmen

Die Preisspanne für eine Unternehmenswebseite in Deutschland reicht von wenigen Euro im Monat bis in den fünfstelligen Bereich. Das ist keine hilfreiche Auskunft, wenn Sie einen Betrieb mit zwei Mitarbeitern führen und einfach wissen wollen, womit Sie rechnen müssen.

Dieser Beitrag sortiert die Angebote, die Ihnen begegnen werden, und zeigt, welche Kosten in keinem davon auf der ersten Seite stehen.

Die drei Preismodelle

Die Agentur

Eine klassische Webagentur kalkuliert nach Aufwand. Für eine Seite mit fünf bis zehn Unterseiten liegen die Angebote in Deutschland meist zwischen 2.000 und 4.000 €, nach oben offen. Dafür bekommen Sie ein Konzept, eigene Texte, ein eigenes Design und einen Ansprechpartner.

Was Sie dafür auch bekommen: Termine. Ein Briefing, ein Entwurf, zwei Korrekturschleifen. Das dauert typischerweise mehrere Wochen, in denen Sie mitarbeiten müssen. Wenn Sie den ganzen Tag auf der Baustelle oder im Laden stehen, ist genau das der Grund, warum das Projekt bei vielen Betrieben nach dem ersten Gespräch liegen bleibt.

Der Baukasten

Baukastensysteme kosten zwischen 10 und 30 € im Monat, je nach Tarif und je nachdem, ob eine Domain enthalten ist. Der Einstieg ist günstig und Sie können sofort loslegen.

Zwei Dinge stehen selten im Vergleichsrechner. Erstens: Sie bauen die Seite selbst. Das sind, ehrlich gerechnet, ein bis zwei Wochenenden, bis etwas dasteht, das Sie einem Kunden zeigen würden. Zweitens: Sie mieten. Hören Sie auf zu zahlen, ist die Seite offline. Was beides über fünf Jahre bedeutet, rechnen wir im Vergleich Baukasten oder eigene Webseite durch.

Der Freelancer

Ein einzelner Entwickler oder Designer liegt meist zwischen 800 und 2.000 €. Das ist oft das beste Preis-Leistungs-Verhältnis, hat aber ein Risiko, das niemand gerne anspricht: Wenn diese eine Person in zwei Jahren keine Zeit mehr hat, den Beruf wechselt oder nicht mehr antwortet, steht Ihre Seite zwar noch, aber niemand ändert mehr etwas daran. Fragen Sie deshalb vorher, wer die Seite pflegt und wo sie liegt.

Die Posten, die in keinem Angebot stehen

Ein Preis für „eine Webseite“ bedeutet bei jedem Anbieter etwas anderes. Das sind die Positionen, die regelmäßig getrennt berechnet werden:

  • Domain. 10 bis 20 € im Jahr. Klein, aber es läuft weiter.
  • Hosting und SSL. 5 bis 20 € im Monat. Ohne SSL zeigt der Browser Ihren Besuchern eine Sicherheitswarnung.
  • Wartung und Updates. Bei Systemen wie WordPress laufen Kern, Theme und Plugins auseinander, wenn sie nicht regelmäßig aktualisiert werden. Wartungsverträge beginnen meist bei 30 € im Monat.
  • Inhaltliche Änderungen. Neue Öffnungszeiten, ein neuer Preis, ein neues Foto. Entweder Sie machen es selbst oder es wird nach Stunde abgerechnet.
  • Rechtstexte. Impressum und Datenschutzerklärung sind Pflicht; was hineingehört, steht in der Übersicht zur Impressumspflicht. Generatoren gibt es kostenlos, geprüfte Texte kosten extra.

Rechnen Sie diese Posten in jedes Angebot hinein, bevor Sie zwei Angebote vergleichen. Sonst vergleichen Sie eine Vollkostenrechnung mit einem Einstiegspreis.

Rechnen Sie in Jahren

Eine Webseite ist keine einmalige Anschaffung, sondern etwas, das zehn Jahre läuft. Der Vergleich, der zählt, ist deshalb nicht der Preis heute, sondern die Summe über die Zeit.

Ein Baukasten für 25 € im Monat kostet 300 € im Jahr. Nach fünf Jahren sind das 1.500 €, nach zehn Jahren 3.000 € — und in dem Moment, in dem Sie die Zahlung einstellen, ist nichts mehr davon online.

Ein einmaliger Betrag plus laufendes Hosting verhält sich anders: Der große Teil ist bezahlt, der kleine läuft weiter. Welches Modell günstiger ist, hängt nur davon ab, wie lange Sie den Betrieb noch führen. Bei allem über drei Jahren gewinnt fast immer die einmalige Zahlung.

Was eine Seite für einen lokalen Betrieb können muss

Der zweite Grund für hohe Angebote ist Umfang, den ein lokaler Betrieb nicht braucht. Ein Onlineshop, ein Buchungssystem, ein Blog mit Redaktionsplan, ein mehrsprachiges Menü: Jedes dieser Elemente ist ein eigenes Projekt und treibt den Preis.

Wer bei Google nach einem Handwerker, einem Friseur oder einer Werkstatt in seiner Nähe sucht, will vier Dinge in wenigen Sekunden sehen:

  1. 1Machen die das, was ich brauche?
  2. 2Sind die in meiner Nähe?
  3. 3Sehen die Arbeiten gut aus?
  4. 4Wie erreiche ich die jetzt sofort?

Eine Seite, die diese vier Fragen auf dem Handy in drei Sekunden beantwortet, ist für einen lokalen Betrieb fertig. Alles weitere ist ein Zusatz, kein Standard.

Was wir nehmen

Wir bauen die Seite aus dem, was über Ihren Betrieb bereits öffentlich ist: Google-Profil, Bewertungen, Fotos. Deshalb entfallen Briefing und Abstimmungsrunden, und deshalb liegt der Preis bei 149 € einmalig statt im vierstelligen Bereich. Domain, Hosting, SSL, Wartung und spätere inhaltliche Änderungen sind eingerechnet. Die Vorschau sehen Sie, bevor Sie etwas zahlen.

Was Sie dafür nicht bekommen, steht genauso offen auf der Startseite: keinen Onlineshop, keinen Terminkalender, keine App. Genau diese Beschränkung macht den Preis möglich.

Häufige Fragen

Was kostet eine einfache Webseite mit drei bis fünf Seiten?
Bei einer Agentur liegen solche Angebote in Deutschland meist zwischen 2.000 und 4.000 €. Bei einem Freelancer zwischen 800 und 2.000 €. Bei einem Baukasten zahlen Sie stattdessen monatlich und bauen die Seite selbst.
Sind laufende Kosten unvermeidbar?
Domain und Hosting laufen immer weiter, denn beides ist eine dauerhafte Dienstleistung. Die Frage ist, ob Sie sie separat zahlen oder ob sie im Preis enthalten sind. Vermeidbar sind dagegen monatliche Lizenzgebühren für die Seite selbst.
Wem gehört die Domain?
Das sollte in jedem Angebot stehen. Ist die Domain auf den Anbieter registriert, können Sie sie bei einem Wechsel nicht ohne weiteres mitnehmen. Lassen Sie sie auf Ihren Namen oder den Ihres Betriebs eintragen.
Lohnt sich eine Webseite bei fünf Mitarbeitern überhaupt?
Die Größe des Betriebs spielt dabei keine Rolle, die Art der Kundengewinnung schon. Wenn Ihre Kunden Sie über Google, Empfehlungen oder ein Schild an der Straße finden, prüfen sie Sie vorher online. Ohne Webseite fehlt dieser Schritt.

Kostenlose Vorschau

Sehen Sie erst, wie Ihre Seite aussieht. Dann entscheiden Sie.

Wir bauen sie aus Ihrem Google-Profil, Ihren Fotos und Ihren Bewertungen und schicken Ihnen die Vorschau per WhatsApp. Sie kostet 149 € einmalig, wenn sie Ihnen gefällt, und nichts, wenn nicht.

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