Das Wichtigste in Kürze
- Der Maps-Eintrag bringt Sie in die Auswahl. Die Entscheidung zwischen zwei Betrieben fällt danach.
- Im Profil bestimmt Google, was zu sehen ist. Auf Ihrer Seite bestimmen Sie es.
- Wer auf „Website“ tippt, ist der Interessent mit der höchsten Absicht an diesem Tag. Ist das Feld leer, endet der Weg dort.
- Es gibt Betriebe, für die der Eintrag genügt: wenn Sie ausgelastet sind und keine neuen Kunden wollen.
Das ist der häufigste Satz, den wir hören, und er ist kein Einwand, sondern eine berechtigte Frage. Ein gepflegtes Google-Profil leistet viel. Es zeigt Ihre Nummer, Ihre Öffnungszeiten, Ihre Adresse, Ihre Bewertungen und Fotos. Menschen rufen daraus direkt an. Manche Betriebe füllen ihren Kalender seit Jahren allein damit.
Die Frage ist deshalb nicht, ob der Eintrag etwas bringt. Die Frage ist, wo er aufhört.
Was der Eintrag leistet
Er bringt Sie in die Auswahl. Wer „Elektriker in meiner Nähe“ sucht, bekommt drei bis fünf Betriebe angezeigt. Ohne Profil sind Sie in dieser Liste nicht dabei, egal wie gut Sie arbeiten.
Wenn Ihr Profil gepflegt ist, haben Sie den wichtigsten Schritt also bereits getan. Wie Sie es weiter verbessern, steht in unserer Checkliste für das Google Unternehmensprofil.
Wo er aufhört
Danach passiert etwas, das im Profil nicht sichtbar ist: Der Suchende vergleicht. Er hat drei Betriebe vor sich, alle drei in der Nähe, alle drei mit ähnlichen Bewertungen. Und dann entscheidet er sich für einen.
An dieser Stelle zeigen alle drei Einträge dieselbe Art von Information in derselben Reihenfolge, weil Google das Layout bestimmt und nicht Sie. Der einzige Unterschied, den Sie an dieser Stelle noch machen können, ist die Schaltfläche „Website“.
Wer darauf tippt, hat sich nicht verklickt. Er will mehr wissen, bevor er anruft. Das ist der Interessent mit der höchsten Absicht, den Sie an diesem Tag bekommen. Ist das Feld leer, endet der Weg dort, und zwar meistens bei dem Wettbewerber, bei dem er nicht endet.
Die drei Dinge, die nur auf Ihrer Seite stehen können
Ihre Arbeit in der Reihenfolge, die Sie wählen. Im Profil sind Fotos eine Kachelwand. Auf einer Seite können Sie ein Vorher-Nachher zeigen, eine Leistung erklären, ein Projekt beschreiben.
Was Sie von den anderen unterscheidet. Notdienst am Wochenende, dreißig Jahre im selben Ort, eine Spezialisierung, die sonst niemand im Umkreis anbietet. Für all das gibt es im Profil kein Feld.
Antworten auf die Fragen vor dem Anruf. Was kostet ungefähr eine Wartung? Kommen Sie auch nach Dinkelsbühl? Bekomme ich einen Kostenvoranschlag? Wer diese Antworten nicht findet, ruft nicht an, um sie zu erfragen. Er sucht weiter.
Drei Situationen, in denen es besonders deutlich wird
- Ein Angebot per WhatsApp oder Mail. Eine Adresse unter der Signatur, auf die man klicken kann, wirkt anders als keine.
- Eine Empfehlung. Jemand nennt Ihren Namen, der andere sucht danach. Findet er nur einen Kartenpunkt, war die Empfehlung ein Zettel.
- Größere Aufträge. Je höher die Summe, desto länger der Blick vorher. Bei einem Auftrag über mehrere tausend Euro schaut fast jeder, wer dahintersteht.
Wann der Eintrag wirklich genügt
Das ist kein rhetorischer Punkt, es gibt diese Fälle:
- Sie sind ausgelastet und wollen keine neuen Kunden. Dann brauchen Sie keine weitere Sichtbarkeit.
- Ihre Aufträge kommen vollständig über feste Partner, Hausverwaltungen oder Ausschreibungen und nicht über die Suche.
- Sie hören in absehbarer Zeit auf. Eine Seite für zwölf Monate lohnt selten.
Trifft eines davon zu, ist der Eintrag die richtige Antwort und Sie können sich den Rest sparen.
Der eine Test
Es gibt eine Probe, die Sie heute machen können. Suchen Sie auf dem Handy nach Ihrer Leistung und Ihrem Ort, so wie ein Fremder es tun würde: „Dachdecker Donauwörth“, „Friseur in meiner Nähe“.
Sehen Sie sich die drei Betriebe an, die vor oder neben Ihnen stehen. Wer davon hat eine Webseite? Was zeigt sie? Und dann die eigentliche Frage: Wenn Sie den Betrieb nicht kennen würden und nur diese Ansicht hätten, wen würden Sie anrufen?
Die Antwort auf diese Frage ist die Antwort auf die Überschrift.
Was das bei uns kostet
Wenn Sie zu dem Schluss kommen, dass eine Seite Sinn ergibt, bauen wir sie aus genau den Daten, die Sie bereits haben: Profil, Bewertungen, Fotos. Sie bekommen die Vorschau per WhatsApp und entscheiden danach. 149 € einmalig, kein Abo, Domain und Hosting eingerechnet. Wie sich dieser Preis zu Agentur, Baukasten und Freelancer verhält, steht in Was kostet eine Webseite für einen kleinen Betrieb.
Sie müssen dafür nichts vorbereiten und nichts ausfüllen. Ein Google-Eintrag ist nicht einmal zwingend — Instagram oder eine bestehende Seite reichen genauso.
Häufige Fragen
- Bringt eine eigene Webseite meinem Google-Profil etwas?
- Das Website-Feld ist einer der Vollständigkeitsfaktoren des Profils, und Ihre Seite kann Leistungen und Orte benennen, für die im Profil kein Feld existiert. Ein ausgefülltes Website-Feld hilft dem Profil also, ersetzt aber dessen Pflege nicht.
- Reicht statt einer Webseite nicht ein Instagram-Profil?
- Instagram zeigt die neuesten Beiträge zuerst, nicht die wichtigsten. Öffnungszeiten, Leistungen und Preise stehen dort selten auffindbar, und die Reihenfolge bestimmt die Plattform. Als Ergänzung ist es stark, als einzige Adresse schwach.
- Was ist, wenn ich noch gar keinen Google-Eintrag habe?
- Dann bauen wir aus dem, was sonst öffentlich ist, etwa Instagram oder eine bestehende Seite. Ein Google-Profil anzulegen lohnt sich parallel trotzdem, weil es kostenlos ist und Sie überhaupt erst in die lokale Auswahl bringt.
- Wie merke ich, ob mir ohne Seite Anfragen entgehen?
- Direkt messen lässt sich das nicht, weil ein Besucher, der weitersucht, keine Spur hinterlässt. Was Sie prüfen können: Haben die Betriebe, die neben Ihnen in den Ergebnissen stehen, eine Seite? Wenn ja, liegt der Unterschied genau dort.
Kostenlose Vorschau
Sehen Sie erst, wie Ihre Seite aussieht. Dann entscheiden Sie.
Wir bauen sie aus Ihrem Google-Profil, Ihren Fotos und Ihren Bewertungen und schicken Ihnen die Vorschau per WhatsApp. Sie kostet 149 € einmalig, wenn sie Ihnen gefällt, und nichts, wenn nicht.



