Das Wichtigste in Kürze
- Die Hauptkategorie ist das folgenreichste Feld im ganzen Profil. Sie entscheidet mit, bei welchen Suchen Sie überhaupt erscheinen.
- Eigene Fotos schlagen jedes Stockbild. Wer einen Handwerker sucht, will die Arbeit sehen, nicht ein Symbolfoto.
- Auf Bewertungen zu antworten ist sichtbar, auch für alle, die noch nichts geschrieben haben.
- Das Website-Feld ist der einzige Ort im Profil, an dem Sie mehr zeigen können, als Google selbst anzeigt.
Für die meisten lokalen Betriebe ist das Google Unternehmensprofil die meistgesehene Seite überhaupt — meistens ohne dass es jemand im Betrieb bewusst gepflegt hätte. Es erscheint rechts neben den Suchergebnissen, in Google Maps und in der Ergebnisliste unter der Karte.
Die gute Nachricht: Sie können es vollständig selbst bearbeiten, es kostet nichts, und die meisten Betriebe nutzen einen Bruchteil davon. Hier stehen die Felder, bei denen sich der Aufwand lohnt, in der Reihenfolge ihrer Wirkung.
1. Die Hauptkategorie
Das ist das folgenreichste Feld im ganzen Profil. Google nutzt die Hauptkategorie, um zu entscheiden, bei welchen Suchanfragen Ihr Betrieb überhaupt in Frage kommt.
Wählen Sie die Kategorie, die Ihre wichtigste Leistung am engsten beschreibt, nicht die allgemeinste. „Bäckerei“ ist besser als „Lebensmittelgeschäft“. „Fliesenleger“ ist besser als „Bauunternehmen“. Nebenleistungen tragen Sie als Zusatzkategorien nach; die Hauptkategorie bleibt die eine, für die Sie gefunden werden wollen.
2. Vollständigkeit vor Schönheit
Ein Profil mit lückenhaften Angaben wird seltener angezeigt als ein vollständiges. Prüfen Sie der Reihe nach:
- Name. Genau der Name, der an der Tür steht. Zusätze wie „günstig“ oder ein Ortsname, der nicht zum Namen gehört, verstoßen gegen die Richtlinien und können zur Sperrung führen.
- Adresse. Exakt so geschrieben wie auf Ihren Rechnungen. Arbeiten Sie ohne Ladengeschäft beim Kunden vor Ort, hinterlegen Sie stattdessen ein Einzugsgebiet.
- Telefonnummer. Die Nummer, an der tatsächlich jemand abnimmt.
- Öffnungszeiten, inklusive Feiertagen. Wer vor einer verschlossenen Tür steht, schreibt darüber eine Bewertung.
- Leistungen. Eine Liste dessen, was Sie machen, in den Worten Ihrer Kunden.
- Website. Dazu unten mehr.
3. Fotos, und zwar Ihre eigenen
Fotos sind das Erste, was jemand von Ihnen sieht. Ein Profil ohne Bilder wirkt verlassen, selbst wenn der Betrieb seit dreißig Jahren läuft.
Was funktioniert: das Ergebnis Ihrer Arbeit. Ein verlegter Boden, ein fertiger Schnitt, ein Teller, wie er tatsächlich serviert wird. Dazu die Außenansicht, damit man Sie findet, und ein Bild von Ihnen oder Ihrem Team.
Was nicht funktioniert: gekaufte Stockfotos. Sie sind erkennbar und sie erzählen nichts über Sie. Ein Handyfoto bei Tageslicht ist besser als ein perfekt ausgeleuchtetes Bild, das aus einer Datenbank stammt.
Laden Sie regelmäßig nach. Ein paar Bilder im Quartal genügen und zeigen, dass der Betrieb aktiv ist.
4. Bewertungen: fragen und antworten
Bewertungen entscheiden bei zwei gleich naheliegenden Betrieben darüber, wer angerufen wird. Zwei Dinge sind in Ihrer Hand.
Fragen Sie danach. Nicht per Aushang, sondern im Moment, in dem der Kunde zufrieden ist. Ein Satz nach getaner Arbeit reicht: „Wenn Sie zufrieden waren, würde uns eine kurze Google-Bewertung sehr helfen.“ Was Sie nicht tun dürfen: Bewertungen kaufen oder mit Rabatten belohnen. Beides verstößt gegen die Richtlinien.
Antworten Sie auf alle. Auch auf die guten, vor allem aber auf die schlechten. Ihre Antwort lesen nicht nur die Verfasser, sondern alle, die später auf dem Profil landen. Eine sachliche Antwort auf eine harte Kritik wirkt besser als gar keine Kritik, weil sie zeigt, wie Sie mit Problemen umgehen.
5. Das Website-Feld
Alles bis hierhin spielt sich innerhalb von Google ab und Google entscheidet, was davon wann angezeigt wird. Das Website-Feld ist der einzige Ausgang.
Auf einer eigenen Seite bestimmen Sie, was zuerst zu sehen ist, wie Ihre Leistungen beschrieben werden, welche Bilder in welcher Reihenfolge erscheinen und wie jemand Sie erreicht. Das Profil zeigt eine Liste von Feldern. Ihre Seite zeigt Ihren Betrieb.
Praktisch heißt das: Wer über das Profil kommt und auf „Website“ tippt, ist der Interessent mit der höchsten Absicht, den Sie an diesem Tag bekommen. Ist das Feld leer, endet der Weg dort. Ob sich eine eigene Seite neben einem gepflegten Profil überhaupt lohnt, behandelt Ich stehe doch bei Google Maps. ## 6. Was Sie sich sparen können
Nicht jede Funktion im Profil lohnt den Aufwand.
- Beiträge werden häufig empfohlen, aber selten gesehen. Wenn Sie ohnehin regelmäßig etwas zu sagen haben, gerne. Als Pflichtaufgabe lohnt es sich für die meisten Betriebe nicht.
- Fragen und Antworten sind einen Blick pro Monat wert, mehr nicht.
- Beschreibungstext mit Suchbegriffen vollstopfen bringt nichts. Der Text wird nur eingeklappt angezeigt und Google gewichtet ihn schwach.
Reihenfolge für einen Nachmittag
Wenn Sie zwei Stunden Zeit haben, arbeiten Sie in dieser Reihenfolge: Kategorie prüfen, Öffnungszeiten und Leistungen vervollständigen, zehn eigene Fotos hochladen, auf alle offenen Bewertungen antworten, Website-Feld füllen.
Die ersten vier Schritte machen Sie selbst. Der fünfte ist der Grund, warum es uns gibt: Wir bauen aus genau diesen Profildaten eine Seite und tragen sie dort ein. Die Vorschau sehen Sie vorher, kostenlos. Was eine Seite sonst kostet, steht in Was kostet eine Webseite für einen kleinen Betrieb.
Häufige Fragen
- Wie lange dauert es, bis Änderungen am Profil sichtbar werden?
- Die meisten Änderungen erscheinen innerhalb weniger Minuten bis Stunden. Änderungen an Name, Adresse oder Kategorie können eine manuelle Prüfung durch Google auslösen und dann einige Tage dauern.
- Brauche ich eine Webseite, wenn mein Google-Profil gepflegt ist?
- Ein gepflegtes Profil bringt Sie in die Auswahl. Was der Interessent danach zu sehen bekommt, bestimmt bei einem leeren Website-Feld ausschließlich Google. Wettbewerber mit eigener Seite zeigen an dieser Stelle mehr.
- Was mache ich bei einer unberechtigten negativen Bewertung?
- Sachlich öffentlich antworten und parallel über die Profilverwaltung eine Entfernung beantragen. Google entfernt Bewertungen nur bei Richtlinienverstößen, etwa wenn es nie einen Kundenkontakt gab. Die Antwort ist in jedem Fall der wichtigere Teil, weil sie stehen bleibt.
- Kostet das Google Unternehmensprofil etwas?
- Nein. Das Anlegen und Pflegen ist kostenlos. Anrufe von Firmen, die eine Gebühr für die Eintragung oder Verifizierung verlangen, sind keine Anrufe von Google.
Kostenlose Vorschau
Sehen Sie erst, wie Ihre Seite aussieht. Dann entscheiden Sie.
Wir bauen sie aus Ihrem Google-Profil, Ihren Fotos und Ihren Bewertungen und schicken Ihnen die Vorschau per WhatsApp. Sie kostet 149 € einmalig, wenn sie Ihnen gefällt, und nichts, wenn nicht.



